Lustige Anekdoten aus dem Wahlkampf

Mit einem Schmunzeln habe ich einige mir zugetragenen Neuigkeiten zu meiner Person im folgenden Aufgeführt und kommentiert. Spannend was im Buschfunk so alles gefunkt wird.

„Thomas Wötzel ist doch der Käufer großer Flächen in Kagel am Bauernsee, um damit zu spekulieren“

Nein bin ich nicht, auch nicht indirekt oder irgendwie anders. Allerdings hatte ich mit dem Geschäftsführer des bisherigen Nutzers der Fläche (Kranichsberger Agrargesellschaft mbH) bei einer Besichtigung gesprochen und erfahren, dass es schon langjährige Auseinandersetzungen über Besitzverhältnisse und Pachtzahlungen gab. Dabei waren wir uns einig, dass egal wie der Rechtsstreit ausgeht, eine landwirtschaftliche Nutzung weitergeführt werden muss. Als eine Ausbauoption für die im sehr schlechten Zustand befindlichen Ställe und Hallen wurde die Entwicklung eines Reiterhofs von mir vorgeschlagen, um die Reitsportaktivitäten in Kagel auch über den Ort hinaus zu entwickeln.
Im Gespräch mit Herrn Niche (Ortsvorsteher) wollte ich mehr über die aktuellen Entwicklungen erfahren, doch auch er hatte bisher keinen Kontakt zum neuen Besitzer.
Als Bürgermeister würde ich zusammen mit dem Ortsbeirat und dem Käufer sprechen, um Klarheit über die Ambitionen zu haben und soweit möglich Einfluss im Sinne der Ortsentwicklung darauf zu nehmen.  Eine Spekulation mit dem Ziel der einer Wohnbebauung werde ich in keinem Fall unterstützen!

„Thomas Wötzel war jahrelang in Südafrika und lebt erst seit kurzen auf Kosten seiner Mutter hier“

Nein, ich wohne seit 1988 in Grünheide, hatte aber während des Studiums eine Zweitwohnung in Berlin. 1992 gründete ich in Kagel/Möllensee die BoS&S GmbH und behielt den Standort solange wie möglich. Der Hauptsitz wurde erst 2014 nach Berlin verlagert, da für die fast 100 Mitarbeiter keine modernen Büroräume in Grünheide zu finden waren. 2013 bauten wir (Frau + 3 Kinder) nach Geburt meiner Tochter im OT Altbuchhorst ein größeres Haus.
Nach 25 Jahren Verantwortung für ein größeres Unternehmen, haben wir ein Sabbatjahr als Familie gebraucht und die Chance bei Unternehmensübergang 2017/2018 genutzt, gemeinsam die Welt zu bereisen. Dabei wurde tatsächlich auch mehrere Wochen in Südafrika und Tansania verbracht.

„Thomas Wötzel will die Öffnungszeiten des Rathauses täglich auf 22:00 verlängern“

Nein möchte ich nicht! Im MOZ Interview habe ich gesagt, dass es für berufstätige Pendler schwierig ist Behördengänge zu organisieren. Hier würde ich an einem Tag im Monat eine Spätschicht anbieten und damit den Bürgerservice verbessern.

„Thomas Wötzel, den kennt doch keiner hier“

Das ist wohl das Schicksal tausender Grünheider, die hier nicht aufgewachsen sind und in keinem Vereinen aktiv werden konnten oder wollten. Die Ursache ist ganz einfach die Konzentration auf Studium, Karriere und Familie. Da geht es mir nicht anders wie vielen Selbständigen, die einen Arbeitstag von oft 12 Stunden haben oder Angestellten, die durch das tägliche Pendeln nach Berlin auch auf ähnliche Stunden kommen. Seit 2018 hat sich dies bei mir geändert und mein Engagement für Grünheide ist in Projekten wie dem Seifenkistenrennen, der Kommunalpolitik und im Verein Radio Ginseng e.V. langsam auch im Ort sichtbar. Ich bin stolz darauf von vielen Grünheidern im Mai als Vertreter in den Ortsbeirat und in die Gemeindevertretung gewählt worden zu sein.
Doch ich möchte noch viel mehr für den Ort leisten, daher trete ich als Kandidat für die Bürgermeisterwahl an.

Grünheide kann mehr!